Duisburg: Kind auf E-Scooter schwer verletzt
Es war Montagabend, kurz nach sieben, als es in der Lehrerstraße in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 11-jähriger Junge war mit einem E-Scooter unterwegs. Auf dem Roller saß noch ein 15-Jähriger mit. Plötzlich fuhr der Junge vom Gehweg direkt auf die Straße. Dabei achtete er laut Zeugenaussagen nicht auf den fließenden Verkehr.
Ein 63-jähriger Mann fuhr gerade mit seinem schwarzen Seat die Straße entlang. Er sah den E-Scooter so plötzlich vor sich, dass er nicht mehr bremsen konnte. Das Auto prallte frontal gegen den Roller. Der 11-Jährige wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Sein 15-jähriger Begleiter hatte Glück: Er erlitt nur leichte Schrammen und war vor allem geschockt.
Die Retter kümmerten sich sofort um den Jungen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Er muss dort stationär behandelt werden, ist aber nicht in Lebensgefahr. Währenddessen sperrten Polizisten die Unfallstelle ab und befragten die Zeugen. Die Straße war für eine Zeit lang gesperrt, bis die Beamten alles aufgenommen hatten.
Nur einen Tag zuvor, am Sonntagnachmittag gegen 16:31 Uhr, gab es in Aldenrade auf der Friedrich-Ebert-Straße einen weiteren Unfall mit einem E-Scooter. Dort stürzte ein 15-Jähriger ohne Fremdeinwirkung. Er zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.
Die Polizei warnt nun vor den Gefahren der Elektro-Roller. Viele Fahrer unterschätzen die Geschwindigkeit und verzichten auf einen Helm. Da die Fahrzeuge keine Knautschzone haben, führen schon kleine Stürze oft zu schweren Verletzungen.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zu dem Unfall in der Lehrerstraße aufgenommen. Ob und inwieweit sich jemand strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.