Duisburg: Verurteilter Mann flieht im Hauptbahnhof
Am Sonntag, den 23. August 2026, kontrollierten Bundespolizisten gegen 19 Uhr einen 38-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof von Duisburg (Nordrhein-Westfalen). Als die Beamten die Daten des Mannes überprüften, kam schnell heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war.
Die Staatsanwaltschaft Essen hatte den Mann wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt sieben Monaten verurteilt. Als die Polizisten ihm mitteilten, dass er festgenommen wird, wollte der Mann nicht kampflos aufgeben. Er versuchte zu fliehen und rannte weg.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Mann kurz darauf einholen. Um ihn unter Kontrolle zu bringen, legten sie ihm Handfesseln an. Danach brachten die Polizisten den Festgenommenen auf das Bundespolizeirevier, um die Formalitäten zu erledigen.
Nachdem alle polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Duisburg überstellt. Dort muss er nun seine Strafe absitzen.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen, da bereits ein Urteil vorlag. Es gilt die Unschuldsvermutung, sofern weitere Vorwürfe im Raum stünden.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung