Duisburg: Streit und Handgreiflichkeiten im Biergarten
In einem Biergarten an der Königstraße in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) war es am späten Freitagabend, dem 21. August, ungemütlich. Gegen 23:15 Uhr fing es mit einer 31-jährigen Frau an. Sie geriet erst in einen Streit mit einem Sicherheitsmann und griff ihn dann körperlich an. Dabei soll sie ihn sogar angespuckt haben. Die Frau hatte wohl getrunken. Als die Polizei eintraf, wiesen die Beamten sie vom Gelände. Bei dieser Aktion beschimpfte sie die Polizisten. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige gegen sie auf.
Etwa 35 Minuten später, gegen 23:50 Uhr, gab es den nächsten Vorfall. Ein 27-jähriger Mann hatte Hausverbot. Die Sicherheitsleute begleiteten ihn deshalb aus dem Biergarten. Im Bereich des Eingangs kam es dann zum Gerangel. Der Mann soll einen Sicherheitsmitarbeiter gegen ein Gitter gedrückt haben, sodass dieser zu Boden stürzte. Ein Kollege eilte dem gestürzten Mann zur Hilfe und versuchte, den 27-Jährigen festzuhalten.
Fast zur gleichen Zeit wollte ein 26-jähriger Freund des Mannes in den Biergarten, doch man ließ ihn nicht rein. Er versuchte trotzdem, auf das Gelände zu kommen. Als er sah, dass sein Kumpel nach draußen begleitet wurde, begann auch hier ein Handgemenge. Der 26-Jährige soll die Sicherheitsleute beschimpft und die Situation mit seinem Handy gefilmt haben. Als die Mitarbeiter das verhindern wollten, kam es zum körperlichen Streit, bei dem der junge Mann schließlich stürzte.
Die Polizei sprach sowohl dem 26-jährigen als auch dem 27-jährigen Mann einen Platzverweis aus. Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen geschrieben. Die beiden Männer erstatteten ihrerseits ebenfalls Anzeigen gegen Beteiligte.
Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen und wer was genau gemacht hat, dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.