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Dresden: SLUB feiert 30. Jubiläum mit großer Ausstellung

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek blickt auf drei Jahrzehnte zurück und zeigt im Buchmuseum seltene Schätze und die eigene Geschichte.

Update, 26.08.2026, 00:00 Uhr: Es liegen keine neuen Informationen zum Jubiläum der SLUB vor. Die aktuelle Meldung betrifft die Beendigung einer Präventionstour der Polizeidirektion Chemnitz.

Die SLUB Dresden (Sachsen) feiert ein großes Jubiläum. Vor 30 Jahren, am 22. Januar 1996, verschmolzen die Sächsische Landesbibliothek und die Universitätsbibliothek der TU Dresden zu einer einzigen Institution. Um diesen Meilenstein zu feiern, eröffnet die Bibliothek am 27. August 2026 um 19:00 Uhr die Ausstellung »RAUM. Architekturen des Wissens«.

Der Startschuss fällt mit einer Vernissage im Großen Lesesaal, an die sich ein Sommerfest anschließt. Wer beim Fest dabei sein will, muss sich vorher anmelden. Danach ist die Ausstellung vom 28. August 2026 bis zum 16. Januar 2027 im Buchmuseum der SLUB am Zelleschen Weg 18 zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos. Besucher können das Museum von Montag bis Samstag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr besuchen.

In der Ausstellung geht es vor allem um die verschiedenen Standorte der Bibliothek. Anhand von Fotos, Bauplänen und Modellen wird gezeigt, wie die SLUB vom Residenzschloss über das Japanische Palais und die Marienallee bis hin zum heutigen Neubau gewandert ist. Es gibt auch einen traurigen Teil: Beschädigte Sammlungsstücke und die Partitur des »Glocken Requiem Dresden« erinnern an die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.

Ein besonderes Highlight ist die Schatzkammer. Dort liegen Stücke aus vier Jahrtausenden, darunter ein 4.000 Jahre alter sumerischer Tonkegel, ein Astrolabium aus dem 16. Jahrhundert und ein Himmelsglobus von 1728. Zudem gibt es eine Installation der Künstlerin Caroline Tabet, die sich mit dem Maya-Codex befasst hat.

Neben der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Programm. Es werden Führungen durch die Ausstellung und die alten Standorte im Japanischen Palais und in der Marienallee angeboten. Am 28. August 2026 können Besucher zudem direkt mit der Künstlerin Caroline Tabet sprechen. In der Reihe »Open the Box« stellen die Kuratoren außerdem Stücke vor, die keinen Platz in der Hauptausstellung gefunden haben.

Der Anlass für den Rückblick ist nicht nur das Jubiläum. Die Zentralbibliothek steht vor einer großen technischen Generalsanierung, da das Gebäude seit über 20 Jahren intensiv genutzt wird. Gleichzeitig hat die SLUB mit der Strategie SLUB2030 bereits die Weichen für die kommenden Jahre gestellt.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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