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Dobitschen: Sirenenprobe am 10. September

Copyright und Urheber siehe Dobitschen

Am 10. September 2026 gibt es in Dobitschen eine Sirenenprobe. Die Bewohner sollen wissen, wie sie auf die Warnsignale reagieren müssen.

Am 10. September 2026 wird in Dobitschen (Landkreis Altenburger Land, Thüringen) die Sirene getestet. Es handelt sich dabei um eine Probe der Bevölkerungswarnung.

Die Sirenen im Landkreis wurden vor einiger Zeit technisch aufgerüstet. Seitdem können sie nicht mehr nur die Feuerwehr rufen, sondern die gesamte Bevölkerung warnen. Grund für diese Änderung war das schwere Hochwasser im Jahr 2013.

Die Menschen vor Ort sollten den Unterschied zwischen den Signalen kennen. Wenn die Sirene dreimal aufheult, ist das der normale Feueralarm. In diesem Fall muss man im Straßenverkehr besonders auf Einsatzfahrzeuge achten.

Ein einminütiger Dauerton bedeutet hingegen eine allgemeine Warnung für alle. Wenn dieses Signal ertönt, gilt: Ruhe bewahren, ein Gebäude aufsuchen und Fenster sowie Türen schließen. Dann sollte man das Radio einschalten, um Informationen zu erhalten, und die Nachbarn informieren. Die Notrufe 110 und 112 dürfen nur im absoluten Notfall angerufen werden, damit die Leitstellen nicht überlastet werden.

Zusätzlich zur Sirene gibt es die Warn-App NINA vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Diese schickt Warnungen direkt aufs Handy. Wer sich generell auf Notfälle vorbereiten will, kann zudem die Checklisten des Bundesamtes nutzen, in denen etwa die Bevorratung von Lebensmitteln für zwei Wochen empfohlen wird.

Neben dem Termin im September gibt es regelmäßige Tests: Jeden Samstag um 11:30 Uhr wird die Feuerwehr probealarmiert. Außerdem findet jeden zweiten Donnerstag im September um 11:00 Uhr ein bundesweiter Warntag statt.

Quelle: Dobitschen – zur Originalmeldung

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