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Gemeinden wollen zu Schmölln: Umbau im Altenburger Land

Copyright und Urheber siehe Dobitschen

Mehrere Gemeinden planen die Eingliederung in die Stadt Schmölln. Das sorgt für Unruhe in den Verwaltungsgemeinschaften und könnte auch Auswirkungen auf Dobitschen haben.

In der Region um Schmölln (Landkreis Altenburger Land, Thüringen) tut sich gerade viel bei der Gemeindestruktur. Mehrere Orte wollen sich zusammenschließen. Die Gemeinden Nöbdenitz, Drogen und Altkirchen haben bereits einstimmig beschlossen, dass sie zu Schmölln gehören wollen.

Das sorgt für Probleme bei den bisherigen Zusammenschlüssen. Die Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land würde durch diesen Schritt etwa 20 Prozent ihrer Einwohner verlieren. Das betrifft auch die Gemeinde Dobitschen (Landkreis Altenburger Land, Thüringen). Obwohl der Gemeinderat in Dobitschen selbst gar nicht über einen Wechsel abgestimmt hat, spürt der Ort die Folgen der Entscheidungen der Nachbarn.

Auch in anderen Teilen der Region gibt es Hin und Her. In Langenleuba-Niederhain wurde ein früherer Beschluss zur Eingemeindung nach Nobitz wieder aufgehoben. Dort setzt man nun wieder auf die eigene Selbstständigkeit.

Bevor die Fusionen mit Schmölln aber wirklich durchgehen, muss der Thüringer Landtag noch zustimmen. Ein entsprechendes Gesetz ist in Arbeit. Zudem gibt es rechtliche Hürden beim Austritt aus den Verwaltungsgemeinschaften, da dafür normalerweise eine doppelte Mehrheit nötig ist. Hier plant die Politik ebenfalls eine Gesetzesänderung, um den Weg frei zu machen.

Ob und wann die Änderungen endgültig in Kraft treten, hängt nun von den Entscheidungen in Erfurt ab. Die Ermittlungen zu den genauen Auswirkungen auf die verbleibenden Gemeinden dauern an.

Quelle: Dobitschen – zur Originalmeldung

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