Dobitschen äußert sich zum geplanten Schulnetzplan
Die Gemeinde Dobitschen (Landkreis Altenburger Land, Thüringen) hat eine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Schulnetzplans verfasst. Das Schulverwaltungsamt hatte die Gemeinde dazu aufgefordert, ihre Meinung bis zum 13. März 2020 einzureichen. Die Gemeinde hat die Frist eingehalten und das Dokument an alle zuständigen Behörden sowie an die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag geschickt.
Eigentlich sollte der Kreistag den Plan am 31. März 2020 in einer öffentlichen Sitzung endgültig beschließen. Doch das wird wohl nicht passieren. Landrat Uwe Melzer (CDU) erklärte in einem Interview am 16. März 2020, dass dies wegen der Corona-Situation vorerst nicht möglich sei. Man gehe davon aus, dass die Sitzung des Kreistages verschoben wird. Die genauen Details dazu werden derzeit noch mit den Ministerien im Freistaat Thüringen abgesprochen.
Auch der Protest der Betroffenen muss warten. Die Schule hatte eigentlich eine Demonstration vor dem Landratsamt angekündigt. Diese wurde nun abgesagt, da große Menschenansammlungen in der aktuellen Lage zu gefährlich seien. Landrat Melzer betonte auf einer Pressekonferenz, dass man fast alle Termine verschieben werde. Wie lange die Verzögerung dauert, hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab.
Die Stellungnahme der Gemeinde ist für die Bürger nun öffentlich einsehbar. Ob und wann der Kreistag nun über den Plan entscheidet, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen und Abstimmungen mit den Ministerien dauern an.
Quelle: Dobitschen – zur Originalmeldung