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Diebe schlugen in Supermärkten der Region zu

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In mehreren Orten wurden Einkäufer überlistet und bestohlen. Die Polizei konnte drei Verdächtige in einem Audi festnehmen.

In Kleinrückerswalde (Erzgebirgskreis, Sachsen) wurde eine 68-jährige Frau beim Einkaufen Opfer eines Diebstahls. Ein unbekannter Mann sprach die Frau im Supermarkt an und lenkte sie so geschickt ab, dass sie ihre Handtasche im Einkaufswagen nicht mehr im Blick hatte. In diesem Moment griff eine zweite Person blitzschnell zu und stahl unbemerkt die Geldbörse aus der Tasche.

Erst an der Kasse bemerkte die Frau, dass ihre Tasche offen stand und ihr Portemonnaie mit etwa 150 Euro Bargeld fehlte. Die Diebe hatten es in der Region auf mehrere Opfer abgesehen. Auch in Supermärkten in Ehrenfriedersdorf und Gornsdorf gab es ähnliche Vorfälle.

Die Polizei startete eine Fahndung und konnte drei rumänische Tatverdächtige in der Ortslage Thalheim stellen. Die Männer befanden sich in einem Audi. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten jedoch nur eine geringe Menge Bargeld.

Die Polizei warnt deshalb alle Einkäufer: Wertsachen sollten am besten ganz nah am Körper oder in verschlossenen Innentaschen getragen werden. Taschen dürfen niemals unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen, da Diebe oft nur wenige Sekunden brauchen, um zuzuschlagen.

Ob und inwieweit sich die Festgenommenen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Crottendorf – zur Originalmeldung

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