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Delbrück führt Chipsystem für Mülltonnen ein

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In Delbrück wird die Müllabfuhr digital. Ab August wird getestet, ob die neuen Chips in den Tonnen richtig funktionieren.

In Delbrück (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) gibt es eine Neuerung bei der Müllabfuhr. Die Stadt stellt ein neues Chipsystem für die Abfallbehälter ein. Bis zum 31. Juli 2026 sollen alle Tonnen entweder ausgetauscht oder mit einem Transponder-Chip nachgerüstet worden sein.

Ab dem 1. August 2026 startet eine zwei Monate dauernde Testphase. Bis zum 30. September prüft das Entsorgungsunternehmen bei jeder Leerung, ob der Chip in der Tonne richtig erkannt wird und ob der Behälter korrekt im System hinterlegt ist. In dieser Zeit werden alle Tonnen noch ganz normal geleert, auch wenn es Probleme mit der Technik gibt.

Wenn eine Tonne nicht erkannt wird oder nicht zugeordnet werden kann, klebt das Entsorgungsunternehmen einen gelben Aufkleber auf den Deckel. Auf diesem Zettel stehen Infos, was zu tun ist, sowie die Telefonnummer und E-Mail-Adresse der A.V.E. Die Bürger müssen sich dann melden, damit die Fehler behoben werden können. Die A.V.E. leitet diese Informationen an die Stadt weiter.

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Chip nicht funktioniert. Vielleicht ist der Chip bei einer alten Tonne verloren gegangen oder er wurde bei der Installation nicht richtig im System registriert. Wer sich nicht meldet, riskiert, dass die Tonne ab dem 1. Oktober 2026 nicht mehr geleert wird. Ab diesem Datum beginnt der Regelbetrieb, bei dem nur noch korrekt erfasste Behälter abgeholt werden.

Bürgermeister Johannes Lindhauer bat die Bewohner um Mithilfe, damit das System zuverlässig läuft. Wer einen gelben Aufkleber an seiner Tonne findet, sollte zeitnah Kontakt mit der A.V.E. aufnehmen.

Quelle: Delbrück – zur Originalmeldung

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