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Coesfeld: Themenführung zur Geschichte der Berkel

Copyright und Urheber siehe Coesfeld

Wie der Fluss die Stadt prägte und warum er fast verschwand: Das Stadtmuseum DAS TOR lädt zu einem kostenlosen Rundgang ein.

Die Berkel hat die Entwicklung von Coesfeld (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) über Jahrhunderte maßgeblich beeinflusst. Wer wissen möchte, wie das damals aussah, kann am Mittwoch, den 12. August, an einer Themenführung teilnehmen. Los geht es um 18 Uhr. Treffpunkt für alle Interessierten ist das Walkenbrückentor.

Unter dem Titel „Wasser am Walkenbrückentor – die Geschichte der Berkel“ wird die Führung eine Zeitreise anbieten. Im Mittelalter war der Fluss wichtig, weil er die Stadt in zwei Siedlungsbereiche teilte und Mühlen innerhalb der Stadtmauern antrieb. Zudem diente die Berkel als Handelsweg zwischen dem Münsterland und den Niederlanden, über den viele Waren transportiert wurden. Auch die Gräben der alten Stadtbefestigung wurden mit dem Wasser des Flusses gespeist.

Doch im 20. Jahrhundert änderte sich das Bild. Die Berkel verschwand fast völlig aus der Stadt. An vielen Stellen wurde sie überbaut, in Rohre gelegt oder einfach als Abwasserkanal benutzt. Erst durch Maßnahmen bei der „Regionale 2016“ wurde der Fluss wieder sichtbar gemacht, zum Beispiel im Schlosspark. So wurde die Berkel als Teil der Stadt zurückgewonnen.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es direkt beim Treffpunkt am Walkenbrückentor.

Quelle: Coesfeld – zur Originalmeldung

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