Billerbeck warnt vor Wald- und Flächenbränden
In Billerbeck (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) ist es derzeit extrem trocken. Das macht die Natur brandgefährlich. Die Stadt warnt deshalb eindringlich vor Wald- und Flächenbränden. Besonders gefährlich sind Lagerfeuer oder Grillaktionen auf öffentlichen Flächen. Solche Feuer sind grundsätzlich verboten und können bei der aktuellen Dürre schnell außer Kontrolle geraten.
Die Stadt stellt klar: Es gibt in Billerbeck keine öffentlichen Grillplätze. Die einzige Ausnahme ist der dafür vorgesehene Bereich im Freibad. Sandra Niemann vom Ordnungsamt betont, dass viele Menschen unterschätzen, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann. Schon kleine Funken, glühende Kohle oder eine weggeworfene Zigarette können trockene Wiesen, Hecken oder Waldränder in Brand setzen. Auch Glasflaschen können wie Brenngläser wirken und ein Feuer auslösen.
Auch Autofahrer müssen aufpassen. Fahrzeuge sollten nur auf befestigten Parkplätzen stehen. Heiße Teile wie der Auspuff oder der Katalysator können trockenes Gras entzünden. Zudem müssen Rettungswege immer frei bleiben, damit die Feuerwehr im Ernstfall schnell durchkommt. Grillkohle und Asche dürfen erst entsorgt werden, wenn sie komplett abgekühlt sind.
Wer Rauch oder Feuer entdeckt, soll sofort die 112 anrufen. Kleine Brände dürfen nur dann selbst gelöscht werden, wenn es absolut gefahrlos ist. Die eigene Sicherheit hat Vorrang. Im Wildgarten an der Coesfelder Straße wurden bereits neue Schilder aufgestellt, die an das Rauch- und Grillverbot erinnern.
Quelle: Billerbeck – zur Originalmeldung