Coesfeld: Krampe Fahrzeugbau baut Produktion massiv aus
Die Firma Krampe Fahrzeugbau in Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) ist gewachsen. Geschäftsführer Robin Krampe führte kürzlich Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg und den Ersten Beigeordneten Philipp Hänsel durch das Unternehmen im Industriepark Nord.Westfalen (IPNW). Im Zentrum des Besuchs stand die große Erweiterung des Betriebs, die nun fertiggestellt ist.
Bei dem Rundgang durch die neuen Fertigungshallen wurde deutlich, wie modern die Firma mittlerweile arbeitet. Vor allem beim Schweißen kommen jetzt viele Roboter zum Einsatz. Das soll die Mitarbeiter entlasten, damit sie keine monotonen Aufgaben mehr machen müssen, sondern sich um abwechslungsreichere Dinge kümmern können.
Auch beim Thema Energie setzt das Unternehmen auf moderne Technik. Krampe arbeitet mit einer Biogasanlage in der Nachbarschaft zusammen. Die Abwärme wird über ein eigenes Netz genutzt, um die Hallen zu heizen. Im neuen Anbau gibt es nun eine zusätzliche Anlage, die aus dem Warmwasser der Biogasanlage Kaltwasser macht, um die Hallen zu klimatisieren.
Der Ausbau ist wichtig für die Zukunft der Firma. Krampe ist mittlerweile europäischer Marktführer bei Muldenkippern. Früher lief es vor allem in der Landwirtschaft, heute beliefert das Unternehmen auch die Bauindustrie und andere Industriekunden. Mit dem neuen Platz in den Hallen kann die Firma nun zwei neue Produktserien in Serie produzieren: die Baureihen „FlexBody“ und „Radium“, die im Jahr 2025 vorgestellt wurden.
Für die Stadt Coesfeld bedeutet das Wachstum vor allem neue Jobs. Allein im letzten Jahr entstanden am Standort in Flamschen 60 neue Stellen. Insgesamt arbeitet die Firma mittlerweile mit über 300 Leuten. Die Stadtverwaltung betont, dass man den Ausbau von Anfang an begleitet hat und eng mit dem Familienunternehmen zusammenarbeitet.
Quelle: Coesfeld – zur Originalmeldung