Cloppenburg: Kinofilm soll auf Alkoholschäden in der Schwangerschaft aufmerksam machen
Am Donnerstag, den 1. Oktober, läuft im CineCenter Cloppenburg (Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen) um 20 Uhr der Film „22 Bahnen“. Die Vorführung organisiert der Arbeitskreis FASD zusammen mit Anja Brendel-Ellmann vom Kino. Der Film basiert auf einem bekannten Bestseller von Caroline Wahl.
In der Geschichte geht es um Tilda. Ihr Alltag ist hart: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse und kümmert sich um ihre kleine Schwester sowie ihre alkoholkranke Mutter. Als sie eine Chance auf eine Promotion in Berlin bekommt, scheint ein Ausweg in Sicht. Doch zu Hause gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle.
Die Organisatoren wollen mit dem Film ein wichtiges Thema ansprechen: das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Das passiert, wenn Frauen in der Schwangerschaft Alkohol trinken. Die Folgen für das ungeborene Kind können schwer sein und betreffen oft die körperliche und geistige Entwicklung sowie das Gehirn. Oft merkt man diese Schäden erst später in der Kindheit, aber sie bleiben meist ein Leben lang bestehen.
Wer mehr über das Thema wissen möchte, kann direkt im Kino vorbeischauen. Der Arbeitskreis FASD wird während der Vorstellung Informationsstände aufbauen, um Fragen zu beantworten und aufzuklären.
Im Arbeitskreis haben sich verschiedene Organisationen aus der Region zusammengetan. Dazu gehören der Sozialdienst katholischer Frauen, die Stiftung St. Vincenzhaus (Fachstelle für Sucht und Suchtprävention), die Gesundheitsregion, das Netzwerk frühe Hilfen, die Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg und die Kreisjugendpflege.