Charlottenburg-Wilmersdorf bekommt neue Schiedspersonen für Streitfälle
Die Bezirksverordnetenversammlung in Charlottenburg-Wilmersdorf (Berlin) hat neue Schiedspersonen gewählt. Die fünf Menschen sind ab sofort in ihren jeweiligen Bezirken im Einsatz. Sie sollen Bürgern dabei helfen, Streit schnell und ohne teuren Gang vor Gericht zu klären.
Das Ganze funktioniert so: Die ehrenamtlichen Schiedsfrauen und Schiedsmänner setzen sich mit den streitenden Parteien zusammen und versuchen, eine Lösung zu finden, mit der alle einverstanden sind. Diese Vereinbarungen sind dann rechtlich verbindlich. Die Schiedspersonen müssen dabei striktes Stillschweigen bewahren, damit die Gespräche vertraulich bleiben.
Wer Hilfe braucht, muss darauf achten, welche Person zuständig ist. Das richtet sich danach, wo die Gegenpartei wohnt. Es gibt insgesamt fünf Schiedsamtsbezirke. In Bezirk 1 ist Anke Schönberg zuständig, in Bezirk 2 Ricardo Hoffmann, in Bezirk 3 Petra Welzel, in Bezirk 4 Johanna Famulok und in Bezirk 5 Angelika Simonitti-Luipold.
Es gibt keine festen Sprechzeiten im Amt. Wer ein Gespräch möchte, muss einen individuellen Termin mit der jeweiligen Person vereinbaren. Die Kontaktdaten sind öffentlich zugänglich und können auch über das Geoportal gefunden werden. Die gewählten Menschen bleiben für jeweils fünf Jahre im Amt.