Berlin: Kleingartenkolonie Neuland I feiert 95 Jahre
In Berlin-Reinickendorf (Berlin) gab es am Samstag, den 29. August, ein großes Fest. Die Kleingartenkolonie Neuland I feierte ihr 95-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die lange Geschichte der Anlage, sondern vor allem der Zusammenhalt der Menschen, die dort gärtnern.
Ein besonderer Höhepunkt der Feier war das Musikprogramm. Plötzlich stand ein Double des Sängers Wolfgang Petry auf der Bühne. Die Stimmung stieg sofort an, und viele Gäste sangen gemeinsam den Hit „Wahnsinn!“ mit. Auch Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner war dabei. Sie erzählte später, dass die Lieder bei vielen Gästen noch gut im Gedächtnis waren und die Musik die verschiedenen Generationen an diesem Tag verbunden habe.
Die Bürgermeisterin nutzte die Gelegenheit, um dem ehrenamtlichen Vorstand zu danken. Besonders hervorgehoben wurde Andy Vogt, der bereits seit 64 Jahren mit der Kolonie verbunden ist. Die Organisation des gesamten Jubiläumsfestes lag ebenfalls in den Händen der Ehrenamtlichen.
Neben der Feier ging es auch um die Bedeutung solcher Anlagen für die Stadt. Kleingärten seien wichtige grüne Oasen und Orte, an denen Nachbarschaft und Freundschaften über Jahrzehnte hinweg wachsen. Die Bezirksbürgermeisterin lobte die Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Zeit für die Gemeinschaft einsetzen.
Weitere Details zur zukünftigen Planung der Kolonie liegen bislang nicht vor.