Bundesverdienstorden für Martina Eissa aus Ascheberg
Am Montag, den 20. Juli 2026, wurde es im großen Sitzungssaal des Kreishauses in Coesfeld (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) feierlich. Martina Eissa aus Ascheberg erhielt dort das Verdienstkreuz am Bande. Das ist der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr überreichte die Auszeichnung und die Urkunde im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Bei der Zeremonie waren auch der Bürgermeister von Ascheberg, Thomas Stohldreier, sowie viele Familienmitglieder und Weggefährten von Frau Eissa dabei. Der Landrat betonte in seiner Rede, dass Martina Eissa seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich arbeitet. Sie hat in dieser Zeit vielen Kindern einen besseren Start ermöglicht und Familien unterstützt.
Schon im Jahr 1992 gründete sie zusammen mit anderen Eltern den Verein für die Übermittagsbetreuung in Ascheberg. Dieser Verein war wichtig für die spätere Einrichtung der Offenen Ganztagsschule im Ort. Frau Eissa leitete den Verein über 25 Jahre lang als Erste Vorsitzende.
Auch in der größten Flüchtlingsunterkunft von Ascheberg setzte sie sich ein. Dort schuf sie ein Betreuungsangebot für Kinder, die keinen Kita-Platz hatten oder wegen ihrer Fluchterfahrungen eine besondere Betreuung brauchten. Dadurch konnten die Eltern in der Zeit Sprachkurse besuchen. Zusätzlich gründete sie den Verein „Die Weltentdecker“, um weiteren Familien ohne Kita-Platz zu helfen.
Sowohl der Landrat als auch Bürgermeister Thomas Stohldreier bedankten sich bei der Geehrten für ihre Arbeit und die Gestaltung ihrer Heimat.