Schüler aus Dülmen forschen im MINT-Labor
Vom 13. bis 15. Juli stand für 35 Schülerinnen und Schüler der Marienschule aus Dülmen (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) das Lernen in der Praxis auf dem Plan. Die Jugendlichen besuchten die MINT-Werkstatt, ein spezielles Schülerlabor, um Naturwissenschaften und Technik hautnah zu erleben.
Am Montag starteten die Projekttage mit dem Thema Klimawandel. Zwei Klimamanagerinnen erklärten den Schülern, warum das Klima sich verändert und was das für Städte und Gemeinden bedeutet. Um das Ganze sichtbar zu machen, gingen die Jugendlichen mit Wärmebildkameras spazieren. So konnten sie direkt sehen, wo es zu heiß ist und warum Pflanzen oder Schattenplätze in der Stadt so wichtig sind.
Der Dienstag war in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe beschäftigte sich mit der Bionik. Hier lernten sie, wie die Technik Ideen aus der Natur kopiert. Die Schüler bastelten zum Beispiel Flugsamen vom Ahorn aus Papier nach, um zu sehen, wie sie fliegen. Außerdem untersuchten sie die Oberfläche von Kohlrabiblättern.
Die andere Gruppe tauchte in die Welt der Fledermäuse ein. Ein echtes Fledermaus-Jungtier war dabei zu Gast. Die Jugendlichen arbeiteten wie echte Wissenschaftler: Sie untersuchten Haarproben und Kot unter dem Mikroskop, um die Art der Tiere zu bestimmen. Zum Abschluss bastelten sie LED-Bilder von nächtlichen Fledermaus-Szenen, die sie mit nach Hause nehmen durften.
Neben den Experimenten ging es an allen drei Tagen auch um die Zukunft der Jugendlichen. Die Projektleiter erklärten, welche Berufe und Studiengänge es im Bereich Technik, Umwelt und Forschung gibt und wie man dorthin kommt.
Wer mehr über das regionale Bildungsnetzwerk wissen möchte, kann sich an die E-Mail-Adresse [email protected] wenden oder die Website des Kreises Coesfeld besuchen.