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Bruchertalsperre: Fast alle Badestellen wegen Blaualgen gesperrt

Blaualgen an der Bruchertalsperre. (Foto: OBK) Foto: OBK)

An der Bruchertalsperre im Oberbergischen Kreis dürfen Besucher kaum noch ins Wasser. Drei von vier Badestellen sind wegen gefährlicher Blaualgen gesperrt.

Wer sich an der Bruchertalsperre (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) abkühlen wollte, hat derzeit kaum noch Möglichkeiten. Das Gesundheitsamt und der Wupperverband haben ein Badeverbot für drei der vier offiziellen Badestellen ausgesprochen. Gesperrt sind die Bereiche am DLRG-Haus, beim Segelclub und an der Staumauer.

Die Situation hat sich schnell verschlechtert. Bereits am Freitag, dem 7. August, musste das Baden am Segelclub untersagt werden. Am 10. August folgten dann die Sperrungen am DLRG-Haus und an der Staumauer. Nur am Campingplatz ist das Baden aktuell noch erlaubt.

Ursache für die Verbote sind Blaualgen. Das sind eigentlich Bakterien, die durch die hohen Temperaturen besonders stark wachsen. Wenn sich diese Bakterien massenhaft im Wasser ausbreiten, können sie Giftstoffe bilden. Das ist nicht nur für Menschen gefährlich, sondern auch für Hunde, die im See schwimmen.

Wer mit den Algen in Kontakt kommt, riskiert Hautreizungen, allergische Reaktionen oder Ohrenschmerzen. Verschluckt man das Wasser, kann es zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen kommen. Besonders Kleinkinder und empfindliche Menschen sollten das Wasser meiden.

Das Gesundheitsamt gibt Tipps, woran man die Gefahr erkennt: Das Wasser ist oft blaugrün gefärbt oder es bilden sich grüne Schlieren an der Oberfläche. Ein einfacher Test ist die Sichtprüfung. Wer im Wasser steht und seine eigenen Füße nicht mehr sieht, obwohl das Wasser nur bis zu den Knien reicht, sollte nicht baden gehen.

Das Gesundheitsamt und der Wupperverband beobachten die Lage an der Talsperre weiter. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten des Kreises unter obk.de/badegewaesser und obk.de/blaualgen.

Quelle: Oberbergischer Kreis – zur Originalmeldung

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