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Bruchertalsperre: Badeverbot wegen Blaualgen am Segelclub

Wer an der Bruchertalsperre baden wollte, muss jetzt vorsichtig sein. An einer bestimmten Stelle ist das Schwimmen ab sofort verboten.

Am 7. August 2026 gab es bei einer Kontrolle an der Bruchertalsperre (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) einen unangenehmen Fund. Im Bereich der Badestelle beim Segelclub wurden Blaualgen entdeckt. Das Gesundheitsamt hat deshalb sofort reagiert und ein Badeverbot für diesen Abschnitt ausgesprochen.

Das Problem ist, dass diese Blaualgen eigentlich Bakterien sind. Wenn es sehr heiß ist, vermehren sie sich rasend schnell. Das kann gefährlich werden, denn einige Arten bilden Giftstoffe. Wer mit dem Wasser in Kontakt kommt, riskiert Hautreizungen, Ohrenschmerzen oder allergische Reaktionen. Wenn man das Wasser verschluckt, kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Besonders für kleine Kinder und Hunde ist das gefährlich.

Das Gesundheitsamt warnt deshalb alle Besucher der Talsperre. Man soll aufpassen und den Kontakt zu den Algen unbedingt vermeiden. Es gibt einfache Zeichen, an denen man die Gefahr erkennt: Das Wasser ist oft stark getrübt. Wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und die eigenen Füße nicht mehr sieht, sollte man nicht baden. Auch blau-grüne Schlieren auf der Oberfläche sind ein klares Warnsignal.

Weitere Informationen zu den Badegewässern findet man auf der Internetseite des Kreises unter www.obk.de/badegewaesser. Die Behörden bitten die Menschen, eigenverantwortlich zu handeln und auf die Warnungen zu achten.

Quelle: Oberbergischer Kreis – zur Originalmeldung

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