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Bretzfeld: Echter Brand unterbricht Kindergarten-Übung

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Die Kinder im Kinderhaus Laurentius übten gerade die Evakuierung, als es plötzlich ernst wurde. Ein echter Alarm schickte die Feuerwehr mit Blaulicht in den Einsatz.

Im evangelischen Kinderhaus Laurentius in Bretzfeld (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg) sollte eigentlich nur eine Übung stattfinden. Die Kinder hatten bereits in der Vorwoche gelernt, wie sie sich im Notfall verhalten und wo die Notausgänge sind. Als am 3. Juli 2026 das Signal der Trillerpfeife ertönte, verließen alle Kinder geordnet das Gebäude und wurden draußen gezählt.

Auf dem Parkplatz wartete die Freiwillige Feuerwehr Bitzfeld mit Wasserspielen auf die Gruppe. Gemeinsam mit den Kindern der „Wuselhütte“ durften die Kleinen mit echten Schläuchen zielen und im großen Feuerwehrauto Probesitzen. Die Stimmung war entspannt, bis ein Feuerwehrmann plötzlich den Einsatzbefehl rief.

Dann wurde aus der Übung Realität. Die Feuerwehrleute sprangen in voller Montur in ihre Fahrzeuge und rasten mit Blaulicht und Martinshorn vom Parkplatz davon. Im Nachbarort brannte ein Mähwerk, das schnell gelöscht werden musste. Die Kinder konnten beobachten, wie die Retter in Rekordzeit zum Brandort eilten.

Am nächsten Tag gab es ein Sommerfest im Kindergarten. Dort erklärte Herr Ganszky den Kindern in Ruhe, warum die Feuerwehr so plötzlich und laut verschwinden musste. Er zog seine schwere Einsatzjacke an, um zu zeigen, dass unter der Ausrüstung ganz normale Menschen stecken. Die Feuerwehrleute, die als Erste am Brandort waren, wurden von den Kindern mit Applaus gefeiert.

Quelle: Bretzfeld – zur Originalmeldung

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