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Hohenloher Lebensmittelschule feiert fünfjähriges Jubiläum

Copyright und Urheber siehe Hohenlohekreis

Die Initiative bringt Landwirtschaft und Gastronomie zusammen. Zum fünfjährigen Bestehen trafen sich die Beteiligten auf einem Biohof in Untermünkheim-Wittighausen.

Seit fünf Jahren gibt es die Hohenloher Lebensmittelschule im Hohenlohekreis (Baden-Württemberg). Das Projekt verbindet die Landwirtschaft mit dem Lebensmittelhandwerk und der Gastronomie. Zum Jubiläum kamen die Beteiligten auf dem Biohof Stapf in Untermünkheim-Wittighausen zusammen, um gemeinsam zu feiern.

Das Konzept setzt auf das praktische Erleben. Es geht darum, regionale Bio-Lebensmittel zu fühlen, zu riechen und zu schmecken. Vor allem Auszubildende aus der Hauswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie nehmen an den Workshops teil. Seit 2023 gibt es zudem Angebote für normale Verbraucher, die in Zusammenarbeit mit den KreisLandFrauen Schwäbisch Hall organisiert werden. Meist besuchen die Teilnehmer erst einen Bio-Betrieb und kochen danach gemeinsam.

Die Bilanz nach fünf Jahren fällt positiv aus. Bisher gab es 26 Veranstaltungen, davon 17 für Azubis. Insgesamt haben 17 Betriebe mitgemacht. Knapp 500 Menschen haben die Initiative bereits erreicht. Die Nachfrage ist groß: Auf Ausschreibungen gibt es oft zwischen 40 und 90 Anfragen, allerdings können nicht alle Teilnehmer mitgenommen werden. Auch Betriebe wie das Bürgerstüble in Pfedelbach loben das Angebot, da die Azubis dort Dinge lernen, die in kleinen Betrieben kaum möglich sind, wie etwa das Zerlegen ganzer Tiere.

Beim Jubiläum wurde selbst gekocht. Die Auszubildenden bereiteten aus roten und schwarzen Johannisbeeren vom Biohof Stapf verschiedene Gerichte zu. Auf dem Menü standen unter anderem eine Johannisbeerkaltschale, Salat, Hähnchenbrust mit Salsa, Schweinebäckchen in Soße und eine Apfeltarte. Landrat Ian Schölzel und die Schirmherrin Friedlinde Gurr-Hirsch lobten das Engagement der Beteiligten.

Die Initiative wird vom Hohenlohekreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall getragen. Unterstützt wird das Projekt von der Bio-Musterregion Hohenlohe, dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA sowie den KreisLandFrauen Schwäbisch Hall.

Quelle: Hohenlohekreis – zur Originalmeldung

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