Bremen: Festnahme nach Brandanschlag in Findorff
Es passierte am 24. August in einem Parzellengebiet im Stadtteil Findorff (Bremen). Ein 41-jähriger Mann soll dort ein sogenanntes Kaisenhaus in Brand gesetzt haben. Er nahm Behälter mit brennbarer Flüssigkeit und warf diese gezielt gegen die Hauswand. In dem Gebäude hielten sich zu diesem Zeitpunkt zwei Frauen auf. Der Mann wusste wohl, dass die beiden dort waren. Er wollte sie mit dem Feuer vermutlich töten.
Die beiden Frauen konnten sich glücklicherweise rechtzeitig aus dem brennenden Haus retten. Später sagten sie aus und belasteten einen gemeinsamen Bekannten, den 41-Jährigen.
Das Bremer Amtsgericht erließ daraufhin einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Am Donnerstagmorgen wurden die Zivilfahnder der Bundespolizei über den Haftbefehl informiert. Nur wenige Stunden später, gegen 13:55 Uhr, entdeckten sie den Gesuchten im Bremer Hauptbahnhof. Gemeinsam mit uniformierten Kollegen nahmen die Beamten den Mann fest.
Nachdem die Polizei alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatte, wurde der Verdächtige in die Bremer Haftanstalt gebracht. Dort sitzt er nun in Untersuchungshaft.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Bremen – zur Originalmeldung