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Bremen: Kellerbrand in Wohnblock und Feuer in Walle

In der Nacht zum Sonntag brannte es an zwei verschiedenen Stellen in Bremen. In Farge mussten Menschen aus einem Hochhaus gerettet werden.

Am frühen Sonntagmorgen gegen 2:40 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr Bremen der erste Notruf ein. In einem siebenstöckigen Wohnkomplex im Ortsteil Farge (Bremen) zog dichter Rauch auf. Als die Freiwillige Feuerwehr Farge eintraf, sahen die Retter Menschen, die noch im Haus oder auf ihren Balkonen festsaßen.

Die Feuerwehr handelte schnell. Während Atemschutz-Trupps in das Gebäude vordrangen, holte eine Drehleiter die Bewohner aus den oberen Etagen. Das Feuer wütete im Keller. Die Arbeit dort war mühsam und forderte viele Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten. Erst nach einer Stunde hatten die Retter die Flammen unter Kontrolle. Danach dauerte es noch eine Weile, bis der Treppenraum durch Lüfter wieder rauchfrei war.

Insgesamt untersuchten die Sanitäter 13 Menschen. Vier Menschen hatten leichte Verletzungen, darunter auch zwei Feuerwehrleute. Niemand musste jedoch ins Krankenhaus. Gegen 7 Uhr morgens konnten die Bewohner nach letzten Messungen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Über den restlichen Sonntag kontrollierte die Feuerwehr das Gebäude immer wieder, fand aber keine weiteren Probleme mehr. Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte aus Farge, Blumenthal sowie von den Wachen 5 und 6 im Einsatz.

Nur wenige Stunden später, gegen 5:30 Uhr, gab es einen zweiten Vorfall. Im Bereich Hohweg in Walle (Bremen) brannte es in einem Parzellengebiet. Dort standen zwei Autos und Teile eines Gebäudes lichterloh in Flammen. Weil so viel Rauch aufstieg, schickte die Stadt eine Warnung an die Bevölkerung. Einheiten der Wache 1 und der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt löschten das Feuer mit einem massiven Angriff.

Da zwei große Brände gleichzeitig abliefen, war die Logistik für die Atemschutzgeräte und die Reinigung der Ausrüstung besonders stark gefordert.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: Feuerwehr Bremen – zur Originalmeldung

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