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Bramsche: Wasserentnahme ab Freitag stark eingeschränkt

Copyright und Urheber siehe Bramsche

Wegen der extremen Hitze und Trockenheit gibt es in Bramsche und dem Landkreis Osnabrück neue Regeln für die Wassernutzung. Wer seinen Garten oder Felder bewässern will, muss ab dem 7. August aufpassen.

Es ist zu trocken in der Region. Die anhaltende Hitze und der fehlende Regen haben die Wasserstände in den Flüssen, Seen und im Grundwasser massiv sinken lassen. Um die Trinkwasserversorgung zu sichern und die Natur zu schützen, haben die Stadt und der Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) nun harte Regeln erlassen.

Ab Freitag, dem 7. August 2026, ist es komplett verboten, Wasser aus kleineren Fließgewässern (sogenannten Gewässern 2. und 3. Ordnung) für die Bewässerung zu entnehmen. Das gilt für das gesamte Gebiet der Stadt und des Landkreises. Selbst wer normalerweise eine offizielle Erlaubnis dafür hat, darf das Wasser ab jetzt nicht mehr nutzen. Diese Sperre bleibt bis einschließlich 30. September 2026 in Kraft.

Auch beim Gießen von Grünflächen gibt es feste Zeiten. Ob privater Garten, öffentliche Parks, Sportplätze oder Felder in der Land- und Forstwirtschaft: Zwischen 12 und 18 Uhr ist die Beregnung täglich untersagt. Auch hier gilt das Verbot bis zum 30. September 2026, selbst wenn man eine Erlaubnis für die Nutzung von Brunnen besitzt.

Die Behörden wollen damit verhindern, dass die ökologische Balance kippt und Tiere oder Pflanzen sterben. Zudem soll sichergestellt werden, dass genug Wasser für alle da ist. Die Stadt und der Landkreis bitten alle Bewohner, verantwortungsbewusst mit dem Wasser umzugehen und sparsam zu gießen.

Quelle: Bramsche – zur Originalmeldung

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