Bielefeld: Betrüger schließen Kreditkartenvertrag mit fremden Daten
Ein 27-jähriger Mann aus Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) bemerkte auf seinem Girokonto plötzlich Abbuchungen, die er nicht selbst getätigt hatte. Das Geld floss an ein digitales Zahlungssystem. Als er die Vorgänge prüfte, stellte er fest, dass jemand anderes mit seinen persönlichen Daten einen Kreditkartenvertrag abgeschlossen hatte.
Der Mann ging daraufhin zur Polizei und erstattete am Mittwoch, den 26. August 2026, Strafanzeige. Nach aktuellem Stand gelangten die Unbekannten durch sogenanntes Phishing an seine Bankdaten. Dabei werden Opfer meist durch gefälschte E-Mails oder Webseiten dazu verleitet, ihre privaten Informationen preiszugeben.
Die Polizei nutzt den Vorfall für eine Warnung an alle Bürger. Man solle extrem vorsichtig mit privaten Daten umgehen. Bank- oder Ausweisdaten dürften im Internet nur über gesicherte Verbindungen und bei Anbietern eingegeben werden, die auch wirklich echt sind.
Die Ermittlungen dauern an.