Berlin: Viele junge Talente bewerben sich für Lenné-Preis
Der Peter-Joseph-Lenné-Preis ist ein wichtiger Wettbewerb für junge Leute bis 35 Jahre. Sie zeigen dort ihre Ideen für die Landschaftsarchitektur und die Stadtentwicklung. In diesem Jahr war das Interesse riesig. Insgesamt 99 Arbeiten gingen bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) ein.
Die Entwürfe kamen aus der ganzen Welt. Neben Deutschland reichten junge Kreative aus Australien, China, den USA und vielen europäischen Ländern wie Italien, Spanien oder Bulgarien ihre Pläne ein.
Es gab drei verschiedene Aufgaben. Die meisten Teilnehmer konzentrierten sich auf Berlin: 59 Arbeiten befassten sich mit dem Tilla-Durieux-Park am Potsdamer Platz. Hier ging es darum, wie man den Park und seine bekannte Rasenskulptur an den Klimawandel anpassen kann, damit die Fläche wieder richtig funktioniert.
In Prag (Tschechien) ging es um den alten Güterbahnhof Žižkov. Dort sollen 20.000 Menschen ein neues Zuhause finden. 32 Einreichungen zeigten, wie man die alten Gleisanlagen als Erholungsraum und grünes Verbindungsstück in der Stadt nutzen kann. Für eine Aufgabe in Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) gingen acht Arbeiten ein. Dort soll im Westen der Stadt entlang der Dreisam Platz für 25.000 neue Bewohner geschaffen werden.
Die Jury hat bereits getagt. Am 30. und 31. Juli 2026 trafen sich die Experten in Berlin. Sofia Petersson leitete das Preisgericht. Zusammen mit anderen Fachleuten und ehemaligen Preisträgern wählten sie pro Aufgabe einen Hauptpreis und eine Anerkennung aus. Zusätzlich gab es eine Auszeichnung für die beste Verwendung von Pflanzen.
Wer gewonnen hat, erfährt man bald. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober 2026 um 18 Uhr in der Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin statt.