Berlin: Straßenbäume werden wieder gesünder
Die Bäume an den Straßen in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) stehen besser im Saft. Das zeigt der neue Straßenbaum-Zustandsbericht 2025. Nachdem die Werte jahrelang gesunken waren, gibt es nun eine Trendwende. Insgesamt sind aktuell 47 Prozent der untersuchten Bäume gesund. Vor fünf Jahren waren es noch rund 44 Prozent.
Besonders die Platanen haben aufgeholt. Im Jahr 2020 waren nur 30 Prozent von ihnen gesund, jetzt sind es schon 40 Prozent. Auch beim Ahorn gibt es eine leichte Verbesserung von 29 auf 33 Prozent. Die Linden sind mit 61 Prozent die häufigste Baumart in der Stadt. Bei ihnen blieb der Gesundheitszustand mit 54 Prozent fast gleich.
Damit die Bäume trotz Hitze und Trockenheit überleben, investiert die Stadt jetzt mehr Geld. Für die Jahre 2026 und 2027 bekommen die Bezirke jedes Jahr zusätzlich 3,25 Millionen Euro. Das Geld soll dazu genutzt werden, die alten Bäume besser zu pflegen und zu stärken.
Um die Daten zu sammeln, nutzt die Stadt eine spezielle Technik. Seit 1978 werden alle fünf Jahre Colorinfrarot-Luftbilder gemacht. Diese Bilder machen sichtbar, wie vital die Baumkronen wirklich sind. Der aktuelle Bericht ist bereits die zehnte Untersuchung dieser Art. Erstellt wurde die Auswertung vom Büro LUFTBILD+VEGETATION im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.