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Berlin: Strandbad Jungfernheide bleibt wegen Raupen geschlossen

Das Verwaltungsgericht Berlin hat einen Eilantrag abgelehnt. Die Betreiberin des Strandbads Jungfernheide bekommt keine bevorzugte Hilfe bei der Bekämpfung von Schädlingen.

Im Volkspark Jungfernheide (Berlin) stehen Tausende Eichen, doch genau das ist momentan das Problem. Die Bäume sind stark vom Eichenprozessionsspinner befallen. Wegen der giftigen Raupen muss das Strandbad Jungfernheide seit Ende Mai 2026 geschlossen bleiben. Das ist bereits das zweite Jahr in Folge, dass das Bad im Sommer nicht betrieben werden kann.

Die Betreiberin des Bads wollte deshalb vor Gericht erzwingen, dass das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Schädlinge effektiver bekämpft. Sie argumentierte, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichten. Zudem ging es um die Gesundheit der Mitarbeiter und um das Geld: Durch die Schließung drohe dem Betrieb die Existenz.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Eilantrag jedoch abgelehnt. Die Richter begründeten dies damit, dass es nicht genug Fachfirmen gibt, um alle Raupennester sofort zu entfernen. Die Bezirksämter müssen deshalb entscheiden, wo die Hilfe zuerst ankommt. Dabei haben Schulen, Kitas und Sportanlagen Vorrang vor dem Strandbad. Das sei rechtlich zulässig.

Auch die Forderung nach einem unbeschränkten Einsatz von Bioziden wurde nicht unterstützt. Die Betreiberin kann sich nun noch mit einer Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wenden.

Ob und wann das Bad wieder öffnen kann, hängt nun davon ab, wie schnell die Stadt die Raupenplage in den Griff bekommt. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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