Berlin-Spandau: Fünf neue Ausstellungen im ZAK
Im ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst auf der Zitadelle Spandau (Berlin) gibt es bald viel zu sehen. Am Freitag, den 18. September 2026, öffnen die Türen um 19 Uhr für eine gemeinsame Vernissage. Begrüßen werden die Gäste im zweiten Obergeschoss die Bezirksstadträtin für Kultur, Dr. Carola Brückner, und der künstlerische Leiter des ZAK, Dr. Ralf F. Hartmann.
Insgesamt fünf Ausstellungen starten an diesem Abend. In der Galerie im Obergeschoss geht es um die Kunsthochschule Berlin Weißensee. Zum 80-jährigen Jubiläum der Schule wird gezeigt, was aus den Gewinnern des Mart Stam Preises zwischen 1997 und 2024 geworden ist. 28 verschiedene Arbeiten sind dort zu sehen.
Im Erdgeschoss gibt es zwei weitere Highlights. Einerseits die Ausstellung „Windstille Nacht“, in der die Berliner Malerinnen Ewa Finn und Katharina Poos zeigen, wie unheimlich und psychologisch Kunst sein kann. Andererseits präsentiert Laura Bruce ihre Bildwelten. Die Künstlerin lebt in Berlin und zeigt dort große Zeichnungen, Tuschmalereien und Keramiken.
In der Lounge des ZAK zeigt Funda Özgünaydin ihre Arbeit mit dem Titel „Wenn Tiere sprechen könnten“. Sie mischt Fotos mit verschiedenen Materialien und übermalt diese, um neue Sichtweisen auf bekannte Bilder zu schaffen.
Besonders spannend wird es im Projektraum. Dort geht es mit „PENETRAÇÃO PACÍFICA“ um die deutsche Kolonialgeschichte in Angola. Zusammen mit dem Goethe-Institut Angola wurden Dokumente, Interviews und Filme gesammelt. Es geht um deutsche Pflanzer, die bis 1975 in Angola lebten. Zur Eröffnung gibt es eine Performance des Künstlers Mussunda N’Zombo, bei der auch Zeitzeugen dabei sind.
Wer dabei sein möchte, kann sich per E-Mail oder über die Webseite der Zitadelle anmelden.