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Berlin schreibt Stipendien für internationalen Kulturaustausch 2027 aus

Berliner Künstler können sich ab August Geld für Auslandsaufenthalte im Jahr 2027 sichern. Es gibt sowohl freie Ziele als auch feste Plätze in Metropolen.

Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin (Hauptstadt Deutschland) unterstützt Kunstschaffende bei ihrer Arbeit im Ausland. Für das Jahr 2027 werden dafür neue Stipendien ausgeschrieben. Wer Interesse hat, kann seine Anträge ab dem 3. August 2026 einreichen. Die Frist endet am 15. September 2026 genau um 14:00 Uhr.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten der Förderung. Beim Programm „Global“ können Profis aus allen Sparten selbst entscheiden, wohin sie wollen. Sie suchen sich weltweit Partner für eine künstlerische oder kuratorische Zusammenarbeit. Die Aufenthalte dauern zwischen einem und drei Monaten. Wichtig ist dabei, dass die Künstler mindestens die Hälfte der Zeit tatsächlich am Zielort verbringen.

Die zweite Option sind feste Residenzorte. Hier gibt es Plätze in Istanbul, Paris, New York und Tokio. In diesen Städten richtet sich das Angebot an Leute aus der bildenden Kunst. In Paris kommen zusätzlich Musiker, Komponisten, Literaten und Tänzer infrage. In New York können sich auch Kuratoren bewerben. Die Partner vor Ort stellen dafür Ateliers oder Atelierwohnungen bereit. Ziel ist es, dass die Berliner die lokale Kunstszene kennenlernen, Kontakte knüpfen und eigene Projekte realisieren.

Ob die Gelder in voller Höhe fließen, hängt davon ab, ob die Mittel im Budget verfügbar sind. Weitere Details zu den Programmen und die Antragsformulare sind über die Webseite der Senatsverwaltung abrufbar.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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