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Berlin: Marzahn-Hellersdorf plant große Wahlvorbereitungen

Für die Wahlen im September 2026 gibt es in Marzahn-Hellersdorf viele Änderungen bei den Wahllokalen. Zudem sucht der Bezirk dringend nach erfahrenen Helfern.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Berlin) laufen die Vorbereitungen für die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September 2026 auf Hochtouren. Die Organisation ist diesmal besonders aufwendig. Deshalb hat das Bezirkswahlamt 42 neue Urnenwahllokale geschaffen. Insgesamt gibt es nun 209 dieser Lokale sowie 113 Stellen für die Briefwahl.

Die Stimmbezirke wurden neu zugeschnitten. Grund dafür sind mögliche Volksentscheide am selben Tag, wodurch die Anforderungen an die Wahllokale gestiegen sind. Die neuen Grenzen standen bereits im Dezember 2025 fest. Für die Wähler bedeutet das: Sie müssen unbedingt auf ihre Wahlbenachrichtigung schauen. Dort stehen die neuen Adressen. Es kann gut sein, dass man nicht mehr dorthin geht, wo man es früher getan hat.

Nicht alle Wahllokale sind barrierefrei. Auf den Benachrichtigungen steht jedoch genau, ob man Hilfe braucht oder ob der Zugang problemlos möglich ist. Wer körperliche Einschränkungen hat, kann alternativ die Briefwahl nutzen oder einen Wahlschein beantragen, um in einem anderen Lokal im eigenen Wahlkreis zu wählen. Die genauen Standorte werden gerade noch vom Amt für Statistik geprüft und dann im Internet veröffentlicht.

Eine Neuerung gibt es ab dem 10. August 2026: In den Bürgerämtern werden vier Briefwahlstellen eingerichtet. Dort können die Unterlagen direkt ausgestellt werden. Man kann die Stimme sofort in einer Kabine abgeben, ohne einen Termin zu vereinbaren. Es kann aber sein, dass man dort länger warten muss.

Damit am Wahltag alles klappt, braucht der Bezirk über 3.500 Wahlhelfende. Allein für die neuen Lokale werden 500 zusätzliche Leute benötigt. Zwar haben sich schon viele gemeldet, aber es fehlen noch Leute für die Reserve. Das Amt sucht gezielt nach erfahrenen Helfern, die einspringen können, wenn jemand kurzfristig ausfällt. Interessierte können sich auf der Seite des Bezirkswahlamts melden.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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