Berlin baut geschützte Radwege in der Köpenicker Straße
In Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) wird es für Radfahrer in Friedrichshain-Kreuzberg sicherer. Zwischen dem Bethaniendamm und dem Schlesischen Tor entsteht auf einer Länge von rund einem Kilometer ein geschützter Radweg. Damit wird die Strecke in der Schlesischen Straße verlängert. Wer zwischen Treptow und Mitte unterwegs ist, hat dort bisher nur kurze Abschnitte mit echtem Schutz.
Der neue Radweg wird meist 2,25 Meter breit sein. Damit Autos nicht einfach auf den Radweg ziehen, baut die Stadt an vielen Stellen eine 75 Zentimeter breite Sperrfläche ein. Diese Trennung besteht aus 30 Zentimeter breiten Betonsteinen, die auf die Straße geklebt werden. An einigen Stellen kommen zusätzlich Leitboys zum Einsatz. An den Kreuzungen wird der Radweg rot gefärbt, damit die Autofahrer die Radfahrer besser sehen.
Da die Köpenicker Straße insgesamt in einem schlechten Zustand ist, wird die Fahrbahn komplett saniert. Die Stadt verbaut dabei einen speziellen Asphalt, der weniger Lärm macht. Das soll vor allem den Anwohnern in der Straße helfen. Erst wenn der neue Asphalt liegt, kommen die Markierungen und die Betonsteine für die Radwege.
Die Baustelle sorgt ab dem 3. August 2026 für Einschränkungen. Die Arbeiten laufen halbseitig ab. Das bedeutet: Autos und Linienbusse dürfen nur noch in Richtung Mitte fahren. Wer in Richtung Schlesisches Tor will, muss eine Umleitung nehmen. Diese führt über die Schillingbrücke, den Stralauer Platz, die Mühlenstraße und die Oberbaumbrücke. Die BVG-Busse fahren in diese Richtung über die Wrangelstraße. Dort werden vorab provisorische Haltestellen eingerichtet.
Radfahrer dürfen die Straße während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen weiter nutzen. Ab dem 20. August wird die Baustelle in der Köpenicker Straße offiziell aufgebaut. Die Stadt plant, dass alle Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sind.