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Berlin: Riesige Porträts machen auf Kinderrechte aufmerksam

Portrait-Kampagne „Viele Gesichter. Ein Ziel: Kinderrechte für alle.“ (Kunstprojekt "InsideOut") Copyright und Urheber siehe Senatskanzlei Berlin

In Charlottenburg hängen derzeit 145 große Schwarz-Weiß-Fotos im öffentlichen Raum. Die Aktion soll zeigen, dass Kinderrechte für alle gelten.

Wer gerade durch Charlottenburg (Berlin) spaziert, kommt an ihnen nicht vorbei: Am Steinplatz sowie auf und neben dem Ernst-Reuter-Platz hängen 145 riesige Schwarz-Weiß-Porträts. Die Fotos gehören zur Aktion „Many Faces, One Goal – Children’s Rights for All“ und sind Teil eines weltweiten Kunstprojekts namens „Inside Out“ des Künstlers JR.

Das Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Aktion ins Leben gerufen. Dabei haben junge Leute aus dem Bezirk, Helfer aus der Jugendhilfe und andere Bürger gemeinsam mitgewirkt. Die Bilder sollen ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass Kinderrechte für jedes Kind gelten – egal, woher es kommt oder ob es benachteiligt wird.

Die Installation wird in den nächsten Tagen noch erweitert. Das Jugendamt arbeitet zusammen mit Jugendlichen und Bürgern daran, die Porträts zu ergänzen. Zu jedem Bild kommt ein konkretes Recht aus der UN-Kinderrechtskonvention dazu. Das wird durch farbige Motive von UNICEF und kurzen Erklärungen ergänzt, damit jeder versteht, worum es genau geht.

Ein besonderer Termin steht noch an: Am Donnerstag, den 17. September, um 16 Uhr lädt das Jugendamt zu einer sogenannten „Midissage“ auf dem Ernst-Reuter-Platz ein. Dort wollen die Beteiligten das Projekt feiern und sich mit interessierten Bürgern über die Kinderrechte austauschen.

Die Porträts bleiben noch bis Sonntag, den 20. September, zu sehen. Dieser Tag ist der Weltkindertag und bildet den Abschluss der Aktion.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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