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Berlin-Buckow: Mann rammt Autos und greift Polizisten an

Ein 47-Jähriger verursachte in einer Berliner Nacht mehrere Unfälle mit geparkten Wagen. Als die Polizei ihn fand, wurde die Situation gewalttätig.

In der Nacht zum 4. September geschah es in Berlin-Buckow (Bezirk Neukölln). Gegen 22:40 Uhr krachte ein 47-jähriger Mann mit seinem Skoda Fabia in der Straße Am Eichenquast gegen einen anderen, geparkten Skoda Fabia. Die Wucht war so groß, dass dieser Wagen weitergeschoben wurde und gegen einen geparkten VW Touran prallte.

Doch der Fahrer hielt nicht an. Er fuhr einfach weiter und beschädigte kurz darauf beim Vorbeifahren einen geparkten Audi. Kurz darauf gab es einen weiteren Zusammenstoß, bei dem zwei geparkte Smart-Autos beschädigt wurden. Erst dann stieg der Mann aus seinem Wagen aus und verschwand vom Tatort.

Die Polizei suchte den Bereich ab. Dank Zeugen konnten die Beamten den Verdächtigen schnell finden. Er befand sich an der Wohnung seiner Lebensgefährtin, die ganz in der Nähe lag.

Als die Polizisten den Mann zur Rede stellten, wehrte er sich. Er griff einen Beamten an und verpasste ihm einen Kopfstoß ins Gesicht. Der Polizist wurde dabei verletzt. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten ein Klappmesser, das sie sofort mitnahmen.

Der Fahrer hatte wohl getrunken. Deshalb wurde er festgenommen, um eine Blutprobe zu nehmen. Zudem gab es bereits einen Haftbefehl gegen ihn, weshalb er im Polizeigewahrsam blieb.

Jetzt ermittelt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 4 (Süd) wegen der Unfälle. Außerdem wird wegen des Angriffs auf den Polizisten und des Widerstands gegen die Beamten ermittelt. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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