Berlin: Kontrollen an elf Schulen gegen Parksünder
Zum Beginn des neuen Schuljahres war es in Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin) in den Morgenstunden unruhig. Das Ordnungsamt hat gemeinsam mit der Polizei eine Aktion gestartet, um die Schulwege sicherer zu machen. In der 36. Kalenderwoche besuchten die Beamten insgesamt elf verschiedene Schulen im Bezirk.
Besonders genau schauten die Kontrolleure auf Autos, die falsch oder behindernd geparkt waren. Solche Fahrzeuge sind an Schulen gefährlich, weil sie die Sicht versperren. Kinder sehen den fließenden Verkehr nicht und werden von den Autofahrern selbst schlechter gesehen. Das kann gerade dort, wo viele Schüler gleichzeitig unterwegs sind, schnell zu Unfällen führen.
Die Bilanz der Aktion ist deutlich: Die Beamten stellten insgesamt 72 Verstöße gegen die Verkehrsregeln fest. In fünf Fällen standen die Autos so ungünstig, dass sie direkt abgeschleppt oder weggeräumt werden mussten.
Die Bezirksstadträtin Annika Gerold betonte, dass Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet seien. Deshalb wolle man alle Verkehrsteilnehmer für die Gefahren rund um die Schulen sensibilisieren, damit die Schüler sicher an ihr Ziel kommen.
Ob es in den kommenden Wochen weitere Kontrollen dieser Art gibt, wurde bislang nicht bekannt gegeben.