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Berlin öffnet am Denkmaltag hunderte Gebäude

Am 12. und 13. September gibt es in der Hauptstadt wieder exklusive Einblicke in historische Orte, Baustellen und Parks.

Am Wochenende vom 12. und 13. September finden in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) wieder die Tage des offenen Denkmals statt. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen mehr als 350 Gebäude ihre Türen. Insgesamt gibt es rund 1.000 Angebote, bei denen man die Stadt aus einer anderen Perspektive kennenlernen kann. Die meisten dieser Veranstaltungen werden von Ehrenamtlichen organisiert und sind für die Besucher kostenlos.

Einige Orte sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei oder öffnen nur für dieses Wochenende. So kann man zum Beispiel das Deutsche Marken- und Patentamt oder die Staatsoper Unter den Linden besuchen. Auch die italienische Botschaft und das Kino L’Aiglon bieten seltene Einblicke in Räume, die normalerweise verschlossen bleiben. Wer sich für moderne Geschichte interessiert, kann das Evangelische Gemeindezentrum Am Fennpfuhl besichtigen, das seit 2026 als Denkmal geschützt ist.

Besonders für Technik- und Architekturfans gibt es spezielle Touren. Ein Experte des Landesdenkmalamtes führt gemeinsam mit der BVG über die U-Bahnlinie U7, um die Geschichte der Berliner Untergrundbahn zu erklären. Im Wedding gibt es zudem eine exklusive Besichtigung der Wiesenburg, wo man direkt auf der Baustelle sehen kann, wie die Sanierung des historischen Gebäudes vorangeht.

Wer lieber an der frischen Luft ist, kann durch denkmalgeschützte Parks spazieren. Angebote gibt es etwa im Körnerpark, im Treptower Park oder im Lietzenseepark. Auch die Meierei auf der Pfaueninsel öffnet ihre Pforten für Besucher.

Eine ungewöhnliche Aktion startet die Charité am Campus Benjamin Franklin im Hindenburgdamm 30. Dort werden am Samstag, den 12. September, zwischen 12 und 14 Uhr originale Teile der alten Fassade verkauft. Es handelt sich um 140 Betonelemente, die sogenannten „Wirbelkörper“. Wer einen Unterstützungsbetrag zahlt, kann sich ein Stück Klinikgeschichte mit nach Hause nehmen. Das Geld fließt in die Erhaltung des historischen Gebäudes.

Das vollständige Programm ist online unter www.berlin.de/denkmaltag zu finden. Für einige beliebte Führungen ist eine vorherige Anmeldung nötig.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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