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Berlin: Alte Ulme in Steglitz-Zehlendorf muss weichen

In den kommenden Tagen fällt ein großer Baum an der Rehwiese. Die Stadt will so verhindern, dass der morsche Stamm auf Passanten oder Autos stürzt.

In Berlin (Hauptstadt Deutschland) muss eine alte Ulme gefällt werden. Der Baum steht im Bereich An der Rehwiese im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Stadt hatte den Baum bei der normalen Pflege kontrolliert und dabei ein Problem entdeckt.

Experten haben den Stamm genauer untersucht. Dabei kam heraus, dass das Holz im Inneren zu stark verfault ist. Die verbleibende Wandstärke des Stammes reicht nicht mehr aus, um das Gewicht zu tragen. Der Baum ist deshalb nicht mehr stabil und könnte jederzeit brechen.

Ein Rückschnitt oder andere Pflegemaßnahmen helfen in diesem Fall nicht mehr. Da der Baum an einer Stelle steht, an der viele Menschen zu Fuß unterwegs sind und Autos fahren, besteht eine zu große Gefahr. Um Unfälle zu vermeiden, gibt es nur noch eine Lösung: Die Ulme muss komplett weg.

Bevor die Sägen angesetzt werden, prüfen die Fachleute den Baum auf Tiere. Es wird geschaut, ob Vögel dort nisten oder ob Fledermäuse in Höhlen im Stamm wohnen. Nur wenn der Artenschutz gewahrt ist, wird gefällt.

Wer in der Gegend unterwegs ist, muss mit kleinen Einschränkungen rechnen. Während der Arbeiten kann es zu kurzen Sperrungen der Gehwege kommen oder der Verkehr kann stocken. Die Stadt bittet die Anwohner und Fahrer um Verständnis.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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