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Berlin-Lichtenberg: Gespräche über seelische Gesundheit im Rathaus

Nach der Sommerpause starten die 'Lichtenberger Trialoge'. Betroffene, Angehörige und Profis tauschen sich im Rathaus über psychische Probleme aus.

Im Rathaus Lichtenberg (Berlin) geht es wieder los mit den sogenannten Trialogen. Das ist eine Veranstaltungsreihe, bei der Menschen mit psychischen Problemen, deren Angehörige und Fachleute gemeinsam an einem Tisch sitzen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und dass alle Beteiligten voneinander lernen können.

Die Treffen finden im Ratssaal in der Möllendorffstraße 6 statt. Jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr werden verschiedene Themen besprochen. Am 23. September geht es um die Co-Abhängigkeit, also wenn die Sorge um andere Menschen einen selbst krank macht. Am 4. November steht das Thema ADHS auf dem Plan, um zu klären, ob es sich dabei um eine Modediagnose oder eine echte Not handelt. Zum Abschluss, am 9. Dezember, wird über Einsamkeit gesprochen – und darüber, was hilft, wenn man sich trotz vieler Menschen allein fühlt.

Organisiert wird das Ganze vom Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) Lichtenberg zusammen mit dem Bezirksamt. Im Verbund sind derzeit mehr als 25 verschiedene Träger und Institutionen aktiv. Die Experten, die die Runden leiten, bringen sowohl berufliche Erfahrung als auch eigene Betroffenheit mit.

Wer mitmachen möchte, muss nichts bezahlen und sich nicht vorher anmelden. Für Leute, die eine Ausbildung machen und einen Nachweis über die Teilnahme an einem psychosozialen Seminar brauchen, kann auf Wunsch eine Bescheinigung ausgestellt werden.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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