Berlin investiert 1,7 Millionen Euro in Klimakammern
Das Land Berlin investiert rund 1,7 Millionen Euro in die Technik des Pflanzenschutzamtes (Berlin). Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt modernisiert dort zusammen mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) die sogenannten Klimakammern.
In diesen speziellen Anlagen können Forscher das Wetter der Zukunft simulieren. Sie testen dort, wie sich steigende Temperaturen oder lange Trockenphasen auf Stadtbäume und Sträucher auswirken. Auch die Auswirkungen auf Schädlinge und Pflanzenkrankheiten werden in den Kammern untersucht.
Senatorin Ute Bonde und Tatjana Adams von der BIM besuchten das Amt am 12. August 2026. Bei dem Termin bekamen sie einen Einblick in den Baufortschritt der Anlagen und erfuhren, wie die Technik künftig eingesetzt wird. Die Erkenntnisse aus den Versuchen sollen direkt dabei helfen, das Berliner Klimaanpassungsgesetz umzusetzen.
Ziel ist es, eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, um das Stadtgrün fit für das Klima von morgen zu machen. So lässt sich gezielt prüfen, welche Baumarten besonders widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit sind.