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Berlin hilft Firmen bei der Krisenvorsorge

Die Stadt und verschiedene Verbände wollen Berliner Unternehmen widerstandsfähiger machen. Ein neues Konzept soll helfen, Stromausfälle oder Cyberangriffe besser zu überstehen.

Stromausfälle, Hackerangriffe oder extremes Wetter können einen Betrieb schnell lahmlegen. Wenn die Kühlkette reißt oder die Computer im Büro nicht mehr laufen, entstehen hohe Kosten. Viele Firmen in Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) wissen zwar, wo die Gefahren liegen, haben aber oft keinen konkreten Notfallplan in der Schublade.

Deshalb hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe jetzt eine gemeinsame Initiative gestartet. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer (HWK), den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB) und der Wirtschaftsförderung Berlin Partner wurde ein Resilienzkonzept entwickelt. Das Ziel ist es, dass Firmen im Ernstfall nicht völlig aufgeschmissen sind.

In einer neuen Übersicht werden alle Beratungs- und Schulungsangebote im Land zusammengefasst. So finden Unternehmer schneller die richtigen Ansprechpartner. Senatorin Franziska Giffey betonte, dass die Stadt krisenfest sein müsse. Sie verwies auf schwere Anschläge auf das Stromnetz im letzten und aktuellen Jahr, die gezeigt haben, wie wichtig eine gute Vorsorge ist.

Die verschiedenen Partner bieten unterschiedliche Hilfen an. Die IHK hat zum Beispiel die Plattform „Berliner Wirtschaft hilft“ ins Leben gerufen, damit sich Firmen gegenseitig unterstützen können. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg setzen auf Technik: Mit einem KI-Chatbot können Betriebe schnell Informationen zu Cybersicherheit und stabilen Lieferketten abrufen.

Auch für das Handwerk ist das Thema wichtig. Laut Handwerkskammer können Stromausfälle ganze Stadtteile lahmlegen, was auch kleine Betriebe sofort trifft. Die neuen Unterlagen und das Konzept können als PDF heruntergeladen werden, um die eigene Firma robuster zu machen.

Quelle: Berlin – zur Originalmeldung

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