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Berlin baut neues Stadtquartier am Güterbahnhof Köpenick

Auf dem alten Güterbahnhof in Köpenick entstehen bald tausende neue Wohnungen und eine Schule. Das Land Berlin hat nun die rechtliche Kontrolle über das riesige Gelände bekommen.

In Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) geht ein großes Bauprojekt einen entscheidenden Schritt voran. Das Eisenbahn-Bundesamt hat das Land Berlin offiziell darüber informiert, dass die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick nicht mehr für den Bahnbetrieb gebraucht werden. Damit ist das knapp 12 Hektar große Gelände nun in der Hand der Berliner Stadtplanung.

Das bedeutet konkret: Auf der Fläche, die seit über 30 Jahren brachliegt, wird ein neues Stadtquartier entstehen. Geplant sind insgesamt 1800 neue Wohnungen. Allein auf dem jetzt freigestellten Teil sollen 1000 Wohnungen gebaut werden. Damit die Wohnungen bezahlbar bleiben, sollen 40 Prozent davon gefördert werden. Insgesamt sollen dort über 3000 Menschen ein neues Zuhause finden. Außerdem ist eine Gemeinschaftsschule für die Nachbarschaft geplant.

Neben dem Wohnbau gibt es auch Pläne für die Straße. Die sogenannte Ostumfahrung Bahnhofstraße soll gebaut werden. Das soll nicht nur das Zentrum von Köpenick entlasten, sondern auch die Zufahrt zum neuen Wohnviertel ermöglichen.

Der Weg bis zu dieser Entscheidung war steinig. Zuerst wurde die Freistellung 2022 versprochen. Dann änderte sich Ende 2023 das Eisenbahngesetz, weshalb das Amt im April 2025 erst einmal Nein sagte. Berlin wehrte sich dagegen. Im Juli 2025 wurde das Gesetz erneut geändert, um gerade beim Wohnungsbau mehr Sicherheit für die Städte zu schaffen. Erst dadurch wurde die Freistellung am 6. August 2026 möglich.

Nun liegen die rechtlichen Grundlagen vor, um die Bebauungspläne final festzulegen. Die Ermittlungen zu den genauen Zeitplänen der Umsetzung dauern an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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