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Berlin: Große Sperrungen im Regierungsviertel am 1. September

Wegen einer Gedenkveranstaltung zum Überfall auf Polen sperrt die Polizei weite Teile von Tiergarten. Autofahrer und Passanten müssen mit großen Einschränkungen rechnen.

Am Dienstag, den 1. September 2026, wird es in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) im Bereich Tiergarten zu massiven Verkehrssperrungen kommen. Grund ist das Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen. Die Sicherheitsmaßnahmen gelten von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.

Besonders hart trifft es das Regierungsviertel. Gesperrt wird unter anderem der Platz der Republik beim Gedenkort für Polen sowie die Heinrich-von-Gagern-Straße zwischen der Großen Querallee und dem befriedeten Bezirk. Auch das Forum vor dem Bundeskanzleramt bis zur Otto-von-Bismarck-Allee ist betroffen, inklusive der Gehwege.

Die Sperrungen ziehen sich weiter über die Paul-Löbe-Allee bis zum Reichstagsufer und dem Friedrich-Ebert-Platz. Ebenfalls dichtgemacht werden die Scheidemannstraße und die John-Foster-Dulles-Allee. In diesen Bereichen dürfen nur Anwohner oder Leute mit einer speziellen Berechtigung rein. Wer dort durch will, sollte seinen Personalausweis oder einen Dienstausweis dabei haben, um sich auszuweisen.

Die Polizei verbietet in diesem Zeitraum zudem alle öffentlichen Versammlungen und Demos in den betroffenen Zonen. Auch parken ist streng untersagt. Das gilt für Autos, Fahrräder, E-Scooter und sogar für Müll- oder Kleidercontainer. Wer dort bereits etwas abgestellt hat, muss es rechtzeitig entfernen.

Die Beamten raten allen, die betroffenen Straßen weiträumig zu umfahren, um Staus zu vermeiden. Wer genau wissen will, welche Wege gesperrt sind, kann die Lagepläne beim Polizeiabschnitt 28 in der Straße Alt-Moabit 145 einsehen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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