Berlin: Zehnjähriger in Schule geschlagen und beleidigt
Es passierte gestern Mittag gegen 12 Uhr in einer Schule im Berliner Ortsteil Tiergarten (Berlin). Während der Pause befanden sich zwei Kinder in einem Klassenzimmer. Dort kam es zum Streit.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen beschimpfte eine Mitschülerin den zehnjährigen Jungen. Dabei soll sie homophobe Beleidigungen gegen ihn verwendet haben. Dann wurde die Auseinandersetzung körperlich. Das Mädchen soll dem Jungen in die Rippen getreten und ihn am Hals gewürgt haben.
Durch den Griff am Hals wurde der Junge verletzt. Später holte eine Erziehungsberechtigte das Kind von der Schule ab. Sie ging zur Polizei und erstattete Anzeige gegen das Mädchen.
Da es sich bei den Beleidigungen um homophobe Äußerungen handelt, wurde auch der Staatsschutz des Landeskriminalamtes über den Vorfall informiert.
Ob und inwieweit sich die Mitschülerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.