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Berlin gedenkt des 65. Jahrestags des Mauerbaus

Regierender Bürgermeister Kai Wegner nimmt an mehreren Gedenkveranstaltungen in Berlin teil, um an die Opfer der Mauer zu erinnern.

Vor genau 65 Jahren wurde am 13. August 1961 die Berliner Mauer gebaut. Dieser Tag trennte Familien und Freunde und zerstörte viele Lebenspläne. Millionen Menschen wurden in der SED-Diktatur eingesperrt. Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland), erinnert nun an diese Zeit. Er bezeichnet den Tag als einen der dunkelsten Momente in der Geschichte der Stadt.

Am Donnerstag, den 13. August, steht ein voller Zeitplan für das Gedenken an. Um 10 Uhr beginnt Wegner den Tag mit einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße 4. Kurz darauf, gegen 11.15 Uhr, legt er an der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Ecke Acker- und Bernauer Straße einen Kranz nieder.

Den Abschluss der offiziellen Termine bildet ein weiterer Gedenkakt um 12.30 Uhr. An der Peter-Fechter-Gedenkstele in der Zimmerstraße 27 wird Wegner einen Kranz niederlegen und eine Schweigeminute einlegen. Dabei wird auch an Peter Fechter erinnert, dessen Todestag am 17. August ist.

Mit diesen Terminen will die Stadtverwaltung sicherstellen, dass die Erinnerung an die Teilung lebendig bleibt. Das gilt laut Wegner besonders für die jungen Leute, die Berlin nur noch als eine geeinte und freie Stadt kennen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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