Berlin: Festnahme im Kampf gegen Schusswaffen-Bande
Die Ermittler in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) jagen eine gefährliche Bande. Seit Februar 2026 untersuchen die Polizei und die Staatsanwaltschaft den Verdacht, dass sich eine kriminelle Vereinigung gebildet hat. Diese Gruppe soll gezielt Gewerbetreibende unter Druck gesetzt und erpresst haben. Dabei sollen die Täter sogar mehrfach mit Schusswaffen gefeuert haben.
Am 31. Juli 2026 gab es nun einen weiteren Erfolg. Ein 42-jähriger Mann wurde festgenommen. Er konnte sich nicht in Berlin verstecken, sondern wurde in Hamm (Nordrhein-Westfalen) von Spezialkräften der Polizei Dortmund geschnappt. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor, den ein Richter vor Ort vollstreckt hat.
Dieser Zugriff ist Teil einer größeren Jagd. Bereits im Mai 2026 gab es eine riesige Razzia. Damals waren rund 570 Beamte im Einsatz, darunter Spezialkräfte der Bundespolizei und Unterstützung aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Die Polizei durchsuchte 28 Wohnungen und Gebäude in ganz Berlin. Bei diesen Aktionen wurden neun Männer im Alter von 23 bis 63 Jahren festgenommen.
Die Ermittler haben bei den Verdächtigen eine Menge Beute und Beweise gefunden. In den Wohnungen lagen Betäubungsmittel, eine Schusswaffe, Teile von Waffen und Schreckschusswaffen. Außerdem beschlagnahmten die Beamten zwei Pkw, Mobiltelefone und Datenträger. Insgesamt sicherte die Polizei Vermögenswerte in mittlerer sechsstelliger Höhe. Dazu gehören neben Bargeld und Autos auch Edelmetalle.
Jetzt müssen die sichergestellten Beweismittel und Daten ausgewertet werden. Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft dauern an. Ob und inwieweit sich der festgenommene 42-Jährige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.