Berlin stellt Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen vor
An Berliner Schulen gibt es immer wieder Probleme mit Gewalt, Diskriminierung und Druck unter Schülern. Um das Problem besser zu verstehen, wurde im Juni ein sogenanntes Konflikt- und Gewaltbarometer eingeführt. In dieser Untersuchung wurde genau geschaut, wie sich diese Konflikte im Schulalltag zeigen.
Nach der Untersuchung gab es mehrere Workshops. Dort haben Experten, Lehrer, Eltern und die Schüler selbst darüber diskutiert, was man ändern muss. Aus diesen Gesprächen sind nun konkrete Maßnahmen entstanden, die die Stadt jetzt umsetzen will.
Am Donnerstag, den 3. September 2026, werden diese Pläne erstmals öffentlich vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und geht bis 11:30 Uhr. Sie findet im Presseraum der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in der Bernhard-Weiß-Straße 6 (Berlin-Mitte) statt.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch wird gemeinsam mit dem Psychologen Ahmad Mansour erklären, wie Berlin die Vorbeugung stärken will. Das Ziel ist es, bei Streit früher einzugreifen und härter gegen Gewalt und Grenzüberschreitungen vorzugehen. Außerdem stellt Dr. Steffen de Sombre vom Allensbach-Institut den fertigen Bericht der Studie vor. Zwei Professoren der Universitäten Bielefeld und Wuppertal ordnen die Ergebnisse aus der Praxis ein.
Nach der Präsentation gibt es Zeit für Fragen und Interviews. Pressevertreter müssen sich bis zum 2. September um 18:00 Uhr per E-Mail an die Pressestelle melden.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung