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Berlin beschleunigt Bau von fast 20.000 Wohnungen

Die Senatskommission Wohnungsbau zieht Bilanz: Durch neue Lösungen bei Schulen und Naturschutz sollen tausende neue Wohnungen schneller entstehen.

In Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) geht es beim Wohnungsbau voran. Die Senatskommission Wohnungsbau, die im April 2022 gestartet ist, hat eine Bilanz gezogen. Durch ihre Arbeit wurden bisher rund 19.700 neue Wohnungen auf den Weg gebracht.

Das Ziel der Kommission ist es, Projekte schneller durchzupeitschen. Oft hängen Neubauten an kleinen Details fest, etwa weil der Artenschutz dagegen spricht oder keine Schulen für die neuen Bewohner vorhanden sind. Die Kommission räumt genau diese Hindernisse aus dem Weg.

Ein Beispiel ist das Projekt „Alte Schäferei“. Hier gab es Streit um den Naturschutz und es fehlte das Geld für eine neue Schule. Die Kommission hat nun Lösungen für beides gefunden. Dadurch können etwa 2.500 Wohnungen schneller gebaut werden.

Auch im Südwesten der Stadt, beim ehemaligen Tanklager Lankwitz, gibt es Fortschritte. Der Senat hat entschieden, wie das Gelände genutzt wird. Es soll eine Mischung aus Wohnraum und Gewerbe entstehen.

Ein weiteres Projekt betrifft die 39. Grundschule in der Ferdinand-Schultze-Straße. Hier wird ein modularer Ergänzungsbau geplant. Da die Schulplätze damit gesichert sind, können in der Umgebung nun etwa 2.000 weitere Wohnungen realisiert werden.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner betont, dass nur eine enge Zusammenarbeit funktioniert. Neben der Kommission helfen auch neue Gesetze wie das „Schneller-Bauen-Gesetz“, damit Wohnraum günstiger und zügiger entsteht. Senator Christian Gaebler rechnet bis Ende 2026 insgesamt mit bis zu 80.000 neuen Wohnungen in der Stadt. Das würde Platz für über 160.000 Menschen bedeuten.

Ob die Ziele bis Ende 2026 tatsächlich erreicht werden, wird die Zeit zeigen. Die Ermittlungen und Planungen der verschiedenen Behörden dauern an.

Quelle: Berlin – zur Originalmeldung

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