Zum Inhalt springen
newssofort.de

Berlin: Festnahme nach Schüssen in der Karl-Marx-Straße

Ein 40-Jähriger wurde am Freitag festgenommen. Er soll im März in Neukölln einen unbeteiligten jungen Mann verletzt haben.

Es war ein Nachmittag im März, als es in Berlin-Neukölln (Berlin) lautstark zur Sache ging. Gegen 13:40 Uhr stritten mehrere Menschen auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße. Plötzlich fielen Schüsse. Ein 24-Jähriger, der mit dem Streit nichts zu tun hatte, wurde dabei am Bein getroffen und verletzt.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft suchten seitdem nach dem Schützen. Die Ermittler konnten die Spur eines 40-Jährigen verfolgen. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Haftbefehl gegen den Mann.

Am vergangenen Freitag war es dann so weit: Die Beamten konnten den Verdächtigen in der Sonnenallee schnappen und festnehmen. Ein Richter am Amtsgericht Tiergarten bestätigte den Haftbefehl noch am selben Tag. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

Nach der Festnahme war die Arbeit für die Ermittler noch nicht beendet. Sie durchsuchten vier verschiedene Wohnungen. Dabei fanden sie Beweismittel, die sie mitgenommen haben. Jetzt werden diese Sicherstellungen ausgewertet, um den Fall lückenlos aufzuklären.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Berlin

Alle ansehen