Berlin: Badstraßenkiez wird zur Müllverbotszone
In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) soll es in einem bestimmten Viertel sauberer werden. Das Bezirksamt Mitte macht den Badstraßenkiez zur sogenannten Müllverbotszone. Damit will die Stadt ein klares Zeichen setzen: Wer seinen Abfall oder Sperrmüll einfach auf die Straße stellt, wird das nicht mehr so einfach tun können. Ein entsprechendes Verbotsschild soll die Bewohner und Besucher daran erinnern.
Damit die Maßnahme nicht nur auf dem Papier steht, gibt es mehr Personal auf den Straßen. Seit August sind dort sieben Tage die Woche drei Leute von der Parkbetreuung im Einsatz. Sie sind täglich mehr als zehn Stunden unterwegs, räumen kleineren Dreck weg und melden illegalen Sperrmüll. Außerdem sollen sie als Ansprechpartner für die Menschen im Viertel dienen.
Unterstützung kommt dabei aus der Nachbarschaft. Das Bezirksamt arbeitet mit Clean-Up-Initiativen und Kiezhelfern der Wendepunkt gGmbH zusammen, die regelmäßig bei Aufräumaktionen helfen. Das Ganze ist Teil der Kampagne #Mittemachtsauber, die es schon seit 2025 gibt.
Am 11. September um 12 Uhr wird die Müllverbotszone offiziell eröffnet. Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger startet den Tag mit einer großen Aufräumaktion, zu der alle Bürger eingeladen sind. Vorab räumt die BSR illegalen Sperrmüll weg und alte Schrottfahrräder werden aus dem Kiez entfernt.
Wenn das Modell im Badstraßenkiez funktioniert, will das Bezirksamt Mitte diese Methode auf weitere Teile des Bezirks ausweiten.