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Berlin plant neues Stadtquartier in Blankenfelde

In Pankow soll ein neues Wohngebiet mit Schulen und Kitas entstehen. Die Stadt plant nun den zweiten Teil des Projekts Elisabeth-Aue.

In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) wird ein neues Stadtviertel aus dem Boden gestampft. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat beschlossen, den Bebauungsplan für das zweite Teilprojekt der Elisabeth-Aue aufzustellen. Das Gebiet liegt im Bezirk Pankow, genauer gesagt im Ortsteil Blankenfelde. Es erstreckt sich zwischen der Buchholzer Straße, dem Rosenthaler Weg, der Blankenfelder Chaussee (B 96a) und südlich vom Graben 5.

Das Ziel ist ein modernes Viertel, in dem Menschen nicht nur wohnen, sondern auch leben können. Deshalb kommen neben vielen neuen Wohnungen auch eine Grundschule und Kindertagesstätten ins Planungsheft. Außerdem soll es Läden für den täglichen Bedarf sowie kulturelle Einrichtungen geben. Damit die Bewohner nicht nur im Beton sitzen, sind öffentliche Grünflächen und Parks fest eingeplant. Auch beim Verkehr und beim Klimaschutz will die Stadt auf moderne Lösungen setzen.

Damit das Viertel nicht zu einer reinen Luxus-Gegend wird, gibt es eine feste Regel: Mehr als 30 Prozent der Wohnungen sollen von Genossenschaften und Bauträgern gebaut werden, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. So soll eine Mischung aus verschiedenen Einkommensgruppen entstehen. Erste Gespräche mit den Genossenschaften über die Vergabe der Grundstücke haben bereits im August 2026 stattgefunden.

Die Senatsverwaltung steuert nun das gesamte Verfahren, um die Pläne in verbindliches Recht zu gießen. Erst dann können die Gebäude tatsächlich gebaut werden. Weitere Details zum zeitlichen Ablauf der Umsetzung liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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